Die ersten Solarlampen, die serienmäßig hergestellt wurden, kamen in den 80er Jahren auf dem Markt. Zuerst wurden sie als Campingleuchten verkauft. Erst später wurden sie auch im Garten, dunklen Ecken, Gehwegen und Vorplätzen eingesetzt. Ihre Vorteile waren schnell offensichtlich. Zum einen sind Solarleuchten autark, das heißt, sie brauchen keinen Stromanschluß. Auch lange Kabel, die bei naßkaltem Wetter sowieso nicht draußen herumliegen sollten, sind völlig überflüssig. Dabei sind sie vergleichsweise einfach zu montieren. Und da Solarlampen nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen werden müssen und keine Kabel benötigen, sind sie sehr mobil und flexibel einsetzbar.
Zum anderen entstehen Ihnen keine Stromkosten. Sie sind dabei vollkommen unabhängig von steigenden Energiepreisen, denn die Solarenergie bekommen Sie kostenlos. Damit können Sie nachts selbst an solchen Orten eine Beleuchtung anbringen, die bei Netzversorgung unrentabel oder sogar unmöglich wäre.
Ein weiterer Vorteil ist der Faktor Umweltfreundlichkeit. Da die Sonne erneuerbare Energie liefert sind solarbetriebene Lampen eine naturfreundliche und günstige Alternative zu herkömmlichen Lampen.
Wie arbeitet nun eigentlich eine autarke Solarbeleuchtung? Mit Hilfe eines Solarmoduls kann die Sonnenenergie tagsüber gespeichert werden und zwar in bestimmten Akkus, die wartungsfrei arbeiten, selbst bei längeren Schlechtwetterperioden, in denen die Sonne nicht scheint. Sobald es dunkel wird, kann ein eingebauter Lichtsensor die Leuchte einschalten. Die Leuchtmittel sind Leuchtdioden oder LEDs, die einen relativ niedrigen Stromverbrauch haben. Außerdem enthält der Lichtstrahl der LED Lampen weder schädliche UV-Strahlen noch Infrarotwärme. Bedenken sollte man, daß eine Solarlampe Ihren Garten nicht taghell erleuchten kann, dazu ist der Lichtkegel viel zu schmal. Allerdings kann die Lichtführung optimiert werden, was eine Lichtverschmutzung des Nachthimmels verhindert und Sie nicht blendet.
Autarke Solarleuchten lassen sich im äußeren Bereich praktisch überall einsetzen, nicht nur im privaten Garten wo auch an Solarpumpen zu denken ist, daheim, sondern auch im öffentlichen Bereich, egal ob bei Fuß- und Radwegen, Campingplätzen, Parkplätzen, Bushaltestellen, Treppenaufgängen, Brücken usw...
Andreas Wenig